Wenn der Himmel seine Pforten öffnet…

dann regnet es meistens.

Auf Anweisung des Wettergroßmeisters Petrus (ich bin mir ganz sicher, dass er dahinter steckt) war wieder Regen angesagt.

Dabei sah doch zunächst noch alles so gut aus! Mount Cook verabschiedete sich mit preisverdächtigem Wetter. Auch der Ausblick auf Lake Pukaki ließ keine Wünsche offen.

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Die Ankunft in Akaroa versprach auch Einiges. Ein eigenes kleines Häuschen mitten in einem Kräutergarten mit zwei riesigen Hecken Rosmarin vor der Nase. Dazu eine Tasse Earl Grey mit selbst gebackenen Plätzchen und Ausblick auf die Bucht. Was will man mehr?

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Die Aussicht auf die nächsten Tage trübte jedoch die Sicht. Es gab es eine Schlechtwetterwarnung für Canterbury und damit auch für Akaroa. Während einer erneuten Bootstour (nein, den Dreh hab ich immer noch nicht raus) mit Delfinbeobachtung sah es allmählich wirklich nach schlechtem Wetter aus. Da wir auf der offenen See schon ordentlich durchgeschüttelt wurden, gab es auch keine Tour am Nachmittag! Dafür gab es bei dieser Tour tierische Unterstützung von Hector. Einem kleinen Hundilein, dass sich den Wellen tapfer mit einer Schwimmweste gestellt hat. Ich mag ja Hunde und hab mich gleich angefreundet. Bevor ich dem Hund heißen Tee auf den Bauch geschüttet hab, war er auch noch recht zutraulich… Jedenfalls konnte Hector die Delfine hören, bevor wir Sie sehen konnten. Sehr beeindruckend muss ich sagen. Das hat auch relativ gut geklappt.

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Wirklich alle Akaroaianer (George, äh Disney, so könnte doch eine neue Alien-Spezies heißen) mit denen ich gesprochen habe waren wegen des Regens in Sorge. An einigen Stellen wurde schon mit Sandsäcken mobil gemacht.

Wenn sich die Einheimischen Sorgen machen, dann stehe ich dem in nichts nach. Allerdings war es nach meiner Erfahrung im Abel Tasman gar nicht so schlimm, aber was weiß ich schon?

Nachdem ich aufgrund des Regens nicht so gut schlafen konnte, war die Nacht recht kurz. Vom Regen her noch immer kein Vergleich zum Abel Tasman. Als ich jedoch den Fernseher eingeschaltet hatte wurde ich eines besseren belehrt. Canterbury unter Wasser, jedenfalls sahen die Bilder aus Christchurch in etwa so aus…

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Als ich dann einen Fuß auf den Rasen gesetzt hab, bin ich erstmal gut einen Zentimeter abgesackt. Als ich mit Auto einräumen fertig war, sah meine Hose so aus als ob ich einen Dreitagesmarsch hinter mir hätte. Aber wer aus seiner eigenen Haustür rausfällt, für den ist das kein Problem. 🙂

Na ja, leider nur noch ein Stopp in Christchurch und dann gehts nach Hause… 😦 😦 😦

Wat meinst Du denn so dazu?