Tage an denen man sein zu Hause verlässt, um weiter zu reisen, bedeuten für mich vor allen Dingen Sachen von A nach B, B nach A und von Q nach G zu räumen. In anderen Worten, es dauert. Auch wenn ich Vorfeld Packwürfel besorgt habe, ändert das nichts daran, dass ich zusätzliche Kleidung gekauft habe und die sich nicht recht ins Gepäck-Gesamtkonzept einfügen wollen. Besonders zwei Paar Wanderschuhe sind eine Herausforderung. Ich will gleich so packen, dass ich am Sonntag, nicht mehr viel Arbeit damit habe, wenn es weiter nach Wellington geht. Soweit der Plan.
Neben dem Tasche-packen, gilt es ein paar organisatorische Dinge zu regeln: z. B. meine Ausgaben bei der Airline einreichen. Vieles ist digitalisiert, was es schwierig macht, wenn die vorgegebenen Fälle nicht zu 100% auf einen zutreffen. Wenn man mühsam alles eingetippt und hochgeladen hat, folgt am Ende, die nicht so digitale Nachricht, dass nun alles geprüft, und mir ein Scheck mit der Post geschickt wird. Das fühlt sich nach Steinzeit an. Zumal die Gebühren für die Einlösung hoch sind und ich dafür ein paar Hundert Kilometer zur Einlösung fahren müsste. Im Anschluss habe ich Zeit damit verbracht das richtige Formular zu finden, um mitzuteilen, dass ich keinen Scheck will. Ich bin gespannt, was am Ende dabei rauskommt.
Schnell was frühstücken, um die Reste aus dem Kühlschrank zu vertilgen und, samt Gepäck, in Richtung Innenstadt aufbrechen (dieses Mal hat der Bus auch angehalten). Ein letztes Mal die grandiose Aussicht auf die Skyline von Auckland genießen. Am Nachmittag geht es weiter mit der Fähre nach Waiheke Island – ein weiteres Juwel vor den Türen von Auckland. Bis es am Sonntag nach Wellington geht, heißt es Sonne tanken. Es gibt in der Nähe des Fähranlegers eine tolle Bäckerei, die tatsächlich Sauerteigbrot backt. Yummy.

Am Fährterminal fallen erstmal zwei Dinge mehr als unangenehm auf. Es haben in der Zwischenzeit zwei riesige Pötte dort angelegt. Und damit meine ich nicht so Minischiffchen, wie die Aida. Das sind Großstädte auf dem Wasser. Mehr will ich gar nicht dazu schreiben…

Nachdem die Fähre am Hafen abgelegt hat, geht es nach einem kurzen Stopp im ältesten Stadtteil Aucklands, gemächlich nach Waiheke. Die Insel begrüßt einen mit herrlichem Wetter.



Die Unterkunft kann sich sehen lassen. Von beiden Seiten aus Meerblick.


Abends gab es einen sehr leckeren Burger vom Grill und einen tollen Sonnenuntergang am Strand.



Abgesehen davon hat mich der Sternenhimmel hier wieder stark fasziniert. Ich bin sicher, ich kann noch ein paar Einstellungen verbessern, aber das ist auch so schon extrem toll.


Der Plan für Morgen sieht die Erkundung von Waiheke vor. Das Wetter wird fantastisch, also gibt es viele tolle Fotos.







































