Sonne so lange das Auge reicht und das genaue Gegenteil

Entspannung und Füße hochlegen war angesagt. Daher hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage in Paraparaumu.

Irgendwie habe ich es in Wellington doch geschafft alles in zwei Taschen zu quetschen. Zugegebenermaßen hängen auch ein paar Dinge draußen dran.

Mein größtes und sperrigstes Ding, sind die brandneuen Wanderschuhe. Schlau wie ich war, hab ich mir ein Paar gekauft, die über den Knöchel gehen, weil ich ja bereits ein anderes Paar habe. Daher hinaus habe ich entschieden, die mal „einzulaufen“. Wohlwissend, das mein rechter Fuß das nicht gut findet. Traditionell verrutschen meine Blasenpflaster verlässlich und bäumen sich zu seltsamen Knubbeln auf, die Ursache für neue Druckstellen, wenn nicht sogar neue Blasen, sind. Manchmal muss ich das alles zurechtschneiden, damit ich überhaupt noch Schuhe tragen kann. 😅 Luxusprobleme, wenn auch stellenweise schmerzhaft. Netterweise werde ich zum Bahnhof gebracht und muss nicht mit dem ganzen Gedöns durch die hügelige Landschaft laufen.

Kaum ein Mensch kauft Zugtickets im Zug und so muss selbst der Zugbegleiter den richtigen Tarif finden und im Anschluss die korrekte Kombi an Papiertickets abreißen. Ansonsten ist die Zugfahrt unter der Rubrik idyllisch zu verbuchen. Ich denke, die Fotos sprechen für sich.

Das ist das erste Mal, dass ich in Neuseeland ohne Mietwagen unterwegs bin, was die Planung an jedem Ort ein wenig anders gestaltet. Man muss mit seinem Gepäck irgendwie an sein Ziel kommen. Ich habe einen Bus ausfindig gemacht, der mich in die Nähe meiner Unterkunft bringen sollte. An der Bushaltestelle ist kein Mensch zu sehen. Ich zücke mein Smartphone, um nach der richtigen Verbindung zu schauen – da taucht plötzlich jemand aus dem Nichts auf, der fragt, ob er mir helfen kann. Ein paar Minuten später sitze ich im richtigen Bus und finde sehr schnell meine entzückende kleine Unterkunft für die nächsten Tage.

Außer, dass ich einen Ausflug nach Kapiti Island gebucht habe, steht bewusst kein weiteres Programm an. Füße hochlegen ist angesagt. Das stellte sich als sehr schlauer Plan heraus. Am nächsten Tag hat es geregnet, was das Zeug hält. Untypisch für mich, hab ich mehr oder weniger den ganzen Tag im Bett verbracht. Das war ganz nett, muss ich zugeben.

Auch der darauf folgende Tag war eher grau und stellenweise verregnet. Aber immerhin so, dass ich mich draußen aufhalten konnte.

Ein Besuch auf Kapiti Island steht an und am nächsten Tag geht über Wellington nach Picton auf die Südinsel. Es heißt wieder Tasche packen.

Wat meinst Du denn so dazu?