In weniger als einer Woche muss ich nach Hause. Während ich diese Zeilen schreibe, warte ich auf Fish&Chips, trage kurze Hose und sandige FlipFlops – kurz gesagt: ich genieße Sommerfeeling. Ganz besonders weil ich das Gefühl habe die nächsten Tage werden weniger sommerlich, sondern eher herbstlich/winterlich geprägt sein. Dann kommt das Vitamin D wieder aus der Flasche und nicht mehr von oben. Dafür erwarten mich nicht minder schöne Dinge. Mehr geprägt von atemberaubender Bergkulisse.
Die Fish&Chips waren ausnahmsweise ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. 18 NZD für 1,5 Stücke Fisch, ne ordentliche Portion Pommes, eine Sauce und eine Cola dazu. Hätte ich wohl öfter sowas Essen sollen. 😅 Die Aussicht – unbezahlbar. Aber eins nach dem Anderen.
Ich war gestern übrigens nicht in Mittelerde, sondern in Lyttleton (da hab ich gar kein Foto geschossen) und danach habe ich die letzten Winkel im Botanischen Garten erkundet und einfach ein bisschen in der Sonne gesessen. Ich muss sagen, den Dreh hab ich inzwischen raus. Auf einen Ausflug nach Edoras hatte ich irgendwie keine Lust.



Für den heutigen Tag hatte ich bereits eine Busfahrt nach Akaroa gebucht. Das geht von Christchurch aus, sehr gut. Kurzentschlossen dann gestern Abend einen Kayak-Ausflug dazu. Das passte zeitlich genau und das Wetter sollte entsprechend sein. Die Busfahrt bis dahin lässt sich durchaus aus malerisch abspeichern. Fotos aus dem Bus sind selbstverständlich nicht ganz so scharf.


An Akaroa kann ich mich wiederum erinnern. Dieser Ort hat sich für mich nicht wirklich verändert. Auf dem Hinweg hatten wir ein bisschen Verspätung, sodass ich mich sputen musste, um für die Kayak-Tour nicht zu spät zu sein. Auch hier darf die Sicherheitseinweisung nicht fehlen. Inklusive dem Hinweis, was zu tun ist, falls man kentern sollte. Ich habe mir mit einer Australierin, die mit Ihrem Freund und dessen Tochter unterwegs war, dass Kayak geteilt. Zur Frage, wer das Steuer übernimmt meinte Sie, es gebe bei Ihr Erfahrung. Darauf habe ich mich verlassen. Statt, dass ich die wunderschöne Bucht, Küste und spiegelglatte See genießen konnte, war ich konstant damit beschäftigt, dass wir nicht irgendwo gegen gefahren sind. Entweder gegen andere Kayaks, unseren Guide, gegen Steine oder gegen die Küstenlinie. Sie war ich auch sehr abgelenkt und auf Ihren Freund und dessen Tochter fixiert. Am Ende hatte ich echt schlechte Laune. Hätte mich nicht gewundert, wenn wir gekentert wären. Daher habe ich mich nicht getraut Fotos zu schießen. Daher gibt es nur eins von von unterwegs aus. Aufgenommen, wo wir mal nicht auf Kollisionskurs waren…


Im Anschluss dachte ich mir, bleibe ich doch mal als Kiwi gekleidet. Shorts und FlipFlops, statt mich wieder umzuziehen. Ein Teil meiner Kleidung war ohnehin nass. So schließt sich nun der Kreis zu den Fish&Chips.

Nachdem ich diese Portion genüßlich verspeist habe, war Zeit zurück zum Bus zu gehen. Mir ist aufgefallen, dass ich noch gar kein komisches Selfie von mir selbst gepostet habe.




Wenn wir früh genug in Christchurch zurück sind, ist es mein Plan mir einen neuen Rucksack zu kaufen. Ich meine einen neuen Tagesrucksack mit mehr Stauraum. Das wird sonst eng.
Meine Füße haben sich ein bisschen erholt, weil die ein paar Tage keine Wanderschuhe gesehen haben. Dieser Luxus ist ab Morgen vorbei, denn es geht nach Queenstown. Da muss ich die sperrigsten Sachen wieder anziehen und den warmen Temperaturen auf Wiedersehen sagen. Das nächste Update kommt aus dem Fiordland.