wunderwerk auto 

Moin aus Irland!

Wir sind gut angekommen. Der Flug ging wie nix vorbei und auch das Abholen des zuvor stornierten Mietwagens hat geklappt. 😉 Inzwischen bin ich ja ein großer Fan von Automatikfahrzeugen, allerdings hat sich dieser Wunsch hier nicht erfüllt. 

Marokko lässt grüßen, denn wir haben einen Dacia bekommen, was mich direkt an Marokko erinnert hat. Damals sind wir damit durch das Atlasgebirge gefahren und das Auto hat uns treue Dienste geleistet. Dieses Mal ist es kein Logan, sondern ein Sandero. Wir haben Ihn schon liebevoll ‚Millenium Falken light‘ getauft. 

Gestern Abend/Nacht haben wir noch die schummrigsten Ecken dieses Ortes erkundigt. Natürlich aus Versehen, denn wir wollten eigentlich – nach einem Mitternachtssnack – nur zurück ins Hotel. 

Nach dem Frühstück fahren wir gleich Richtung Wicklow Mountains. Dann gibt es auch endlich Fotos. Bis jetzt war Irland von Dunkelheit bestimmt. 🙂 

ich kann nur lang, aber nicht kurz

Inzwischen bin ich am Flughafen angekommen – bin allerdings völlig überfordert…

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt innereuropäisch geflogen bin. Das hat dazu geführt, dass ich natürlich zu früh da war. Der Flug war noch nichtmal angeschlagen 🙈. Dann musste ich meinen Backpack beim Sondergepäck abgeben. Darüber denke ich noch immer nach. Was ist an dem ollen Ding so „besonders“?

Davon abgesehen hab ich nicht den Eindruck, dass jetzt Urlaub ist. Das kommt bestimmt erst, wenn wir im Flieger sitzen. Mein erster Flug mit Aerlingus. Dauert „nur“ zwei Stündchen. 

Soviel dazu. Morgen dann von der grünen Insel. Sodabrot und gesalzene Butter – ich komme! 

Kurzmitteilung

endlich

… startet eine Reise, wie Sie soll.

Gute 24 Stunden vor dem Reisestart erhalte ich eine Nachricht mit dem Inhalt: „Ihr Mietwagen wurde storniert!“ 🙂 Zuerst bin ich verärgert und dann denke ich: „Endlich mal wieder ein typischer Reiseauftakt!“ Das ist meist ein Garant für interessante Verknüpfungen im weiteren Verlauf. Ich/Ihr darf/dürft also gespannt sein.

Glücklicherweise arbeite ich ja in der Reisebranche und weiß mir in solchen Fällen zu helfen. Mit viel Geschick und hauptsächlich Glück besitzen wir nun doch einen fahrbaren Untersatz.

Es wartet noch ein voller Arbeitstag auf mich und dann geht es los!

 

– 9

Grün – soweit das Auge reicht.

Endlich. Ist schon wieder viel zu lange her, dass ich unterwegs war.

In 9 Tagen startet das nächste Abenteuer. Da es dieses Jahr nicht mehr für eine zweite Reise nach Neuseeland reicht – geht es dorthin, wo es so ähnlich aussieht und es leckeres Sodabrot gibt.

Seit ich weiß, dass ich nach Irland fliege, existiert in meinem Kopf nur noch Sodabrot mit gesalzener Butter. Mmmmhh…

Bis es soweit ist, wartet noch eine Menge Arbeit auf mich, aber ich wollte den unbedarften Leser vorwarnen. Nicht, dass es nachher wieder heißt, dass ich nichts erzählen würde. Diese Chance auf den kurzen Trip hat sich auch mehr oder weniger unerwartet aufgetan. Ich freue mich jedenfalls drauf!! Bald gibt es mehr.

 

huch und matschi

Irgendso ein kleiner Hobbit hat an der Uhr gedreht… Die Tage, die ich noch am anderen Ende der Welt verbringe sind schnell gezählt. 😦 Wenn es am schönsten ist, dann soll man ja bekanntlich aufhören. 

In den letzten Tagen war das mit dem Internet nicht so einfach, weshalb es keine Einträge mehr gab. 

Was hab ich also alles gemacht? Nachdem ich mich von dem etwas holprigen Flug erholt habe, sah die Welt schon wieder anders aus. 

Für den kommenden Tag stand Kultur auf dem Programm. Wir haben den ‚Waitangi Treaty Ground‘ besucht. Zusammengefasst könnte man sagen, dass es sich dabei um die Geburtsstätte Neuseelands handelt. Es gab allerlei zu lernen und zu erfahren. Vieles was ich noch nicht wusste. 

Im Anschluss haben wir uns das älteste Haus der Siedler in Neuseeland angeguckt. Wäre ein Häuschen ganz nach meinem Geschmack und hätte auch die richtige Bettengröße für mich. Tolle Aussicht und einen gut gepflegten Gemüsegarten. 

Hokianga war im Anschluss unser nächstes Ziel für die Nacht. Traumhafte Aussicht vom Balkon aus. 


Quasi ein Plätzchen, dass man nur ungern verlässt. Abends gab es eine Wanderung durch den Waipoua Forest – ganz nach meinem Geschmack. Dort wohnt nämlich Tane Mahuta – der Gott des Waldes. Alter Schwede – Kauris werden verdammt alt und verdammt groß. Wir konnten zwischendurch auch Kiwis hören. Zwar nicht sehen, aber dem Ruf zu lauschen hatte was. Jedenfalls ist das interessant, wenn der Schein der Taschenlampe plötzlich auf eine Wand aus Holz fällt. Fotos gibt es davon nicht und die würden wohl auch der Realität keinesfalls gerecht werden. Irgendwann möchte ich dieses Gebiet auch noch mal bei Tageslicht sehen. 

Waiheke Island habe ich ebenfalls wiedergesehen. Einfach ein tolles Eiland, auch wenn es zuerst geregnet hat. 

Ansonsten hab ich ein paar Vokabeln der Schweizer Sprache gelernt. Nastüechli ist mein Favorit. Viel schockierender finde ich eigentlich, dass Maggi in Wirklichkeit ganz anders ausgesprochen wird. Eine Tatsache über die ich schon seit zwei Tagen nachdenke. Julius Maggi ist in Lindau (es gibt in der Schweiz auch ein Lindau) begraben. Ausgesprochen wird Maggi tatsächlich Matschi. „Schatz, kannst Du mir mal den Matschi reichen?“ Klingt nicht nur komisch, ist auch so… 
Dann fehlt noch die Auflösung des Gewinnspiels. TROMMELWIRBEL. Es hat Keiner gewonnen. Tut mir leid. Der größte Feind der Kiwis sind stinknormale Hunde… Keine Wasserpfützen, oder so. 😉 Tut mir leid. Dann muss ich mir wohl selbst ein Souvenir kaufen!

Heute statte ich Frodo und Bilbo einen Besuch ab. Ein zweites Frühstück unter dem Bühl hat noch niemanden geschadet. 

unter den Wolken an die Spitze

Bevor ich was zu den Aktivitäten schreibe…

Natürlich gibt es zu der Kiwi-Frage auch was zu gewinnen! Ansonsten streiche ich mir den Gewinn ein. 😉 Bitte Antworten ins Kommentarfeld des vorherigen Artikel einzutragen.

Was soll ich sagen? Ich bekomme einen Schnupfen und bin froh, dass mir nicht mehr schlecht ist. Das Wetter hier oben (unten) ist sehr wechselhaft und Seekrankheit tritt auch beim Fliegen auf. Am frühen Morgen kam zunächst die Frage auf, ob der Flug überhaupt stattfindet. Es gab wohl nie Sicherheitsbedenken, aber es war klar, dass es kein angenehmer Flug werden würde. Wir haben uns trotzdem dafür entschieden und sind in Kerikeri in den Flieger gestiegen.


Der Flug war aufgrund von starkem Wind einfach nur als krass zu bezeichnen und einige meiner Mitstreiter haben Ihr Frühstück in Tüten gehustet. Ich war tapfer und musste das nicht tun. Allerdings war mir mehr als nur flau im Magen. Die Aussicht war allerdings traumhaft. 🙂


Im Norden angekommen, konnten wir uns das berühmte Cape Reigna und die Sanddünen anschauen, bevor wir auf wackelige Art und Weise wieder zurück nach Kerikeri geflogen sind. Was für ein Flug. 


Im Anschluss war eigentlich eine Bootsfahrt geplant, an der ich leider nicht mehr teilnehmen konnte. Dann hätte ich ganz sicher auch eine Tüte befällt. Stattdessen war ich ein wenig shoppen und im Anschluss bin ich zu einem Aussichtspunkt gelaufen. 

Trotz dem flauen Magen ein toller Tag. 

Regen und andere Naturgewalten

Tutukaka ist ein Ort, der den Namen klein und süß mehr als verdient hat. Zunächst war es nicht so leicht den Charme zu erkennen, denn wir sind in der Dunkelheit angekommen. Dort gibt es nur eine Straße, aber vier Restaurants. Eine Bilanz, die für sich steht. 

In einem dieser Restaurants haben wir lecker zu Abend gegessen und ich konnte einen Eindruck von der Craft Beer Szene gewinnen. Lohnt sich!


Als passionierte Frühaufsteherin, die endlich mal ein bisschen geschlafen hat, bin ich früh raus, um die Umgebung zu erkunden. Beim Sonnenaufgang konnte ich zumindest sehen, dass mein Zimmer Meerblick hatte. Eine tolle Aussicht, die bei Sonnenschein sicherlich noch an Charme gewinnt. Die Erkundung von Tutukaka war schnell abgeschlossen, denn es ist dort wirklich nicht groß. Die eine Straße im Ort endet dafür in einem netten kleinen Strand, den ich in der Frühe ganz für mich hatte. 

Es war geplant, dass wir zu den ‚Poor Knights Islands‘ zum Schnorcheln und Tauchen rausfahren. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem konnten wir etwas über diese Inseln und deren Geschichte erfahren. Zusätzlich zu Ausflügen gibt es dort jetzt die Möglichkeit zu übernachten. Ich würde sagen, es handelt sich dabei ’noch‘ um einen Geheimtipp, den ich mit Euch teile: Lodge 9 ist ne Wucht. Am liebsten wäre ich den Rest der Zeit dort geblieben. Wenn ich das nächste Mal hier bin, dann möchte ich dort gerne übernachten. 

Danach ging es nach Whangarei zum Kiwi House. Ich muss zugeben, dass ich solchen Attraktionen etwas skeptisch gegebenüber stehe, aber es hat mir gut gefallen. Die dortigen Kiwis werden so aufgezogen und gefüttert, dass Sie später ausgwildert werden können. In freier Wildbahn haben Kiwis eine ganze Menge Feinde, auch wenn Sie so putzig sind. Habt Ihr eine Ahnung (natürlich ohne googeln), wer die größten Feinde der Kiwis sind? Dann haut in den Kommentaren mal ordentlich in die Tasten! Ich bin gespannt, ob jemand drauf kommt…


Nach einem kleinen Mittagsimbiss in Whangarei wurden wir auch mit Sonnenschein und blauem Himmel entlohnt. 

Im Anschluss sind wir nach Paihia gefahren, haben eingecheckt und sind dann mit der Fähre nach Russell gefahren und haben uns dieses kleine Örtchen angeguckt. Wusstet Ihr das Russell mal ganz kurz die Hauptstadt Neuseelands war? Den Sonnenuntergang konnte ich dann vom Strand aus bestaunen. 


Alles in allem ein runder Tag, auch wenn mir ein bisschen die Zeit fehlt, alles zu verarbeiten. So richtig kapiert habe ich nicht, dass ich in Neuseeland bin… Kommt hoffentlich noch bevor es wieder nach Hause geht. 

Heute geht es in die Luft und zu den Delfinen. 🙂

viele Knoten und Schlafmangel 

Was für ein Tag. 

Wie schon bei meiner letzten Neuseeland-Reise gewinne ich den Eindruck, dass die Uhren hier unten einfach anders ticken. Die Zeit geht viel zu schnell vorbei und wenn der Tag so voll gepackt ist, dann ist das schonmal schwierig mit der Verarbeitung.

Nachdem ich nachts kein Auge zugetan habe, bin ich zur Lauferkundung aufgebrochen, was mir gut gefallen hat. Egal, ob Du um kurz nach fünf unterwegs bist, ein freundliches guten Morgen, kommt Dir aus jeder Ecke entgegen. 

Damach konnte ich endlich geschmolzene Rittersport-Schokolade und Gummibärchen an Sabrina übergeben, mit der ich mich auf einen viel zu kurzen Kaffee getroffen habe. Ein bisschen komisch für uns, weil wir uns sonst eher selten persönlich sehen. 😊

Danach hieß es „Segeln setzen“. Wir sind mit einem sündhaft teuren Segelboot (so’n Americas Cup Ding) durch den Hafen gerast. Ich war in Sorge, weil ich seekrank bin und das Boot ab und an etwas schief im Wasser liegt. Doch von Seekrankheit keine Spur. 


Dann hieß es Abschied nehmen von meiner Lieblingsstadt und auf nach Tutukaka. Die Busfahrt in den Norden war anstrengend, denn irgendwann fordert der Schlafmangel seinen Tribut. Ich habe es grade so geschafft bis nach dem Abendessen durchzuhalten. Dann war Schluss. 

Unsere Pläne für heute haben wir bereits angepasst, denn das Wetter ist herbstlich und dementsprechend fallen auch schonmal ein paar Sachen aus, sodass umgeplant werden muss. Macht aber nix, dafür schauen wir uns heute Kiwis an. 

schlaflos in Auckland 

Au Backe…

Es kommt doch immer anders, als man denkt.

Die Nacht war ein bisschen zu kurz, beziehungsweise nicht existent. Früher konnte ich mich noch drauf verlassen, dass der Jetlag mich auf dem Rückweg dahinrafft… Dieses Mal ist das anders. Es ist ja auch schon kurz vor fünf – da wird man wohl noch aufstehen dürfen! 

In diesem Sinne mache ich das jetzt und gehe ein Ründchen laufen.