Erster Brief eines Öschers an Apostel Petrus…

Lieber Petrus, Herr über den Schlüssel zum Himmelreich und dem Volksmund nach Herr über das Wetter.

Ich schreibe Dir aus gegebenem Anlass. Meinen, nicht ganz uneigennützigen Wunsch, äußere ich zu Beginn meines Briefes, damit keine Missverständnisse aufkommen. Zu den Ausführungen komme ich später.

Bitte lass es ab Morgen aufhören zu regnen!

Heute Nacht kann es wegen mir noch schütten wie Sau. Ja, ich weiß das die Region hier dringend Regen braucht, aber zwei Tage Dauerbewässerung dürften ausreichen.

Jetzt denk doch auch mal an die Touristen. Die kommen in diese ‚angeblich‘ tolle Region, um die vielen Weinreben und die tolle Landschaft zu sehen. Was präsentierst Du Ihnen? Trübe Sicht soweit das Auge reicht. Wie soll man denn auf diese Art begreifen und sehen wie viel Land das Erdbeben in den 30ziger Jahren Napier geschenkt hat? Ach, da hast Du spontan keine Antwort drauf? Für Dein besseres Verständnis schildere ich Dir die Fahrt vom Tongariro Nationalpark nach Napier, die bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel gestartet ist:

09:45 Uhr Abfahrt vom Château bei blauem Himmel und Sonnenschein (ich trage meine Sonnenbrille).

10:19 Uhr Die ersten Regentropfen prasseln auf die Scheibe. Ich weigere mich, denn Scheibenwischer anzustellen.

10:20 Uhr Ich versuche den Scheibenwischer anzumachen, blinke aber stattdessen links. Verdammter Linksverkehr. Endlich ist er an. Die Sicht ist allerdings ähnlich schlecht.

10:40 Uhr Ein weißer Golf VII überholt mich.

10:52 Uhr Ich realisiere, dass ich die letzten 46 Kilometer ein und dem selben LKW mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 km/h folge. Die Sicht wird unterdessen immer schlechter. Nebel zieht auf. Teilweise sinkt die Sicht unter 50 Meter.

11:02 Uhr Der Regen wird stärker.

11:19 Uhr Endlich kann ich den LKW überholen.

11:25 Uhr Ich schließe zum Golf VII auf.

11:26 Uhr. Da die gemütliche Fahrweise jetzt vorbei ist, ziehe ich die Sonnenbrille aus.

11:42 Uhr Leise verfluche ich den Corolla und meinen Hintermann. Den Einen, weil er zu lahmarschig ist und nicht aus dem Quark kommt und den Anderen, weil er mir im Kofferraum hängt.

11:49 Uhr. Angetrieben vom Hintermann und dem Nordschleifenfeeling frage ich mich, ob ich jemals ankommen werde.

12:05 Uhr Ich ermahne mich die Verkehrsregeln wieder zu beachten und nicht mehr mit 120 km/h auf nasser Fahrbahn durchs Gebirge zu brettern! Obwohl ich nur annehmen kann, dass es sich um ein Gebirge handelt.

12:39 Uhr Endlich an der Unterkunft angekommen…

Was, lieber Petrus, will ich damit zum Ausdruck bringen? Bei schönem Wetter hätte ich was der einzigartigen Landschaft sehen können.

Wie stehen die Chancen, dass aus rainy Wellington wieder windy Wellington wird? Auch im Hinblick auf den royalen Besuch. Wenigstens für Baby George solltest Du ein Herz haben, wenn schon nicht für mich.

Ich freue mich natürlich über eine Antwort von Dir. Es reicht aber völlig, wenn der Regen aufhört!

Grüße von der Erde.

Captain Picard läd zur Teestunde

Ja, erst kommt nix und dann gleich zwei Einträge auf einmal. Das liegt aber nur daran, dass ich Schwarztee intus habe. Wer mich kennt, der weiß das ich sowas normalerweise nicht trinke. Auch Kaffee steht nicht auf meiner Liste der Wunschgetränke. Daher reagiert mein Körper recht stark darauf. Ob ich später einschlafen kann bleibt ungewiss. Ich frage mich grade, ob man sich so fühlt, wenn man auf Drogen ist? Total auf Zack, bereit es mit Sauron aufzunehmen. Der wohnt ja gleich ums Eck. Auf dem Weg dahin überhol ich dann noch Frodo, plaudere mit Sam übers Gärtnern und prügel mich mit Gollum. Alles natürlich bevor ich den Ring reinwerfe. 🙂

Boah, Schwarztee sorgt auf jeden Fall für literarische Höhenflüge. Jedenfalls übernachte ich heute in einem Château im Park. Diese Unterkunft ist auch eher High Class, was nicht ganz zum Neis’schen Gepäck passt. Deswegen hab ich mein Gepäck auf dem Parkplatz umgepackt, damit die feine Gesellschaft hier nicht denkt, dass ich Werbeträger für Countdown und dm bin. Von dm gibt es ja auch sonst schon genug Plastiktüten in meinem Gepäck.

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In der Lobby gibt es eine Lounge mit einer tollen Aussicht. In der Übernachtung ist auch ein sogenannter High Tea inklusive. Es gibt also Tee und Schnittchen. Dabei hab ich mir in guter alter Picard Tradition einen Earl Grey bestellt. Jetzt lümmel ich hier auf dem Sofa rum und höre dem Alleinunterhalter zu. In diesem Rausch irgendwie abgefahren. Der schmettert so Hits wie die spanische Version von ‚unbreak my Heart‘ von Toni Braxton. Obwohl ich Ihm lassen muss, dass er eine nette Stimme hat.

Ansonsten gibt es hier eine Horde von Familien mit Kindern, die mich nerven. Die passen so gar nicht hier rein.

Ich hab mich übrigens gegen einen Rundflug entschieden, weil der mir doch zu teuer erschien. Stattdessen hab ich eine kleinere Wanderung zu einem Wasserfall unternommen.

Hab ich schon erwähnt, dass ich mir eben einen zweiten Earl Grey bestellt hab? Captain Picard lässt aber immer noch auf sich warten. Schade.;

Mach mal ein bisschen Dampf und Schweizer Skihütten mit Haustier

Wow. Mein letzter Eintrag liegt zwar noch nicht lange zurück, aber ich habe das Gefühl, dass seit dem ungefähr drei Wochen vergangen sind. Dabei sind es aber eigentlich nur 3 Tage. Ja, was ist denn so passiert? Nach meinem letzten Eintrag musste ich mich leider von Rotorua, der überaus gemütlichen Unterkunft und von John verabschieden. Der Weg hat mich nach Taupo geführt. In meiner Fantasie hab ich mir den Ort immer ganz anders vorgestellt, aber ich finde es ist ein durchaus kleines und nettes Örtchen mit einer grandiosen Lage am Lake Taupo. Es stand ja der Besuch der Partneragentur auf dem Programm. Ich hatte mir schon lange vorher überlegt meinen Spleen auch hier auszuleben und habe eine Topfpflanze fürs Büro gekauft. Neuseeländische Baumärkte unterscheiden sich nicht wesentlich von Unseren (auch nicht in der Auswahl der Zimmerpflanzen). Damit habe ich dann die lieben Kollegen dort beglückt. Dort hat man gleich überlegt noch weitere Pflanzen anzuschaffen. Mal sehen was so passiert. 🙂 Wir waren alle zusammen einen Kaffee trinken und haben ein bisschen gequatscht.

Nachdem ich dann in meine Unterkunft eingecheckt hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt die Huka Falls zu besichtigen. Was ich daran so interessant fand, waren nicht unbedingt die Wasserfälle, sondern eher die Farbe des Wassers. Am Abend bin ich dann noch mit zu einem BBQ gegangen, was ein wirklich netter Abend war, aber ich war auch echt müde als ich ins Bett gefallen bin.

Es hieß früh aufstehen, da ich noch ins Wai o Tapu Thermal Wonderland wollte. Dafür musste ich wieder ein Stück zurück fahren. Der Besuch dort hat sich wirklich gelohnt. Kochend heißes Wasser in verschiedenen Farben, versetzt mit wunderbarem Geruch von faulen Eiern. Was will man also mehr? Leider kommen die Farben auf dem Foto nicht so gut raus. Es gab auch die Möglichkeit den Ausbruch des Lady Knox Geysirs zu sehen, was ich aber nicht so spektakulär fand. Der Geysir wird künstlich mit einer Art Treibmittel zum Ausbruch gebracht. Ist nett wenn man das mal gesehen hat, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich das nicht.

Dann ging die Fahrt wieder zurück in Richtung Taupo und dann weiter in den Tongariro Nationalpark. Es ist schon imposant, wenn man am Lake Taupo entlang fährt und wenn Dir dabei im Hintergrund Mount Doom zulächelt. Auf die Wanderung hab ich mich sehr gefreut. Wenn man das Alpine Crossing laufen möchte, dann sind zwei Übernachtungen nötig. Dabei teilen sich meine in eine Nacht in Ohakune (die Unterkunft erinnert aber eher an die Schweiz) und eine im berühmten Chateau Tongariro. Gestern Abend habe ich auch gleich den Transfer für die Wanderung organisiert, weil es sich dabei um keinen Rundweg handelt.

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Auf sowas möchte man ja gut vorbereitet sein. Das Wetter kann jederzeit umschwingen, man könnte vom Weg abkommen, einer der Vulkane könnte ausbrechen, oder man könnte von plötzlich einsetzendem Schneefall überrascht werden.

Die Unterkunft in Ohakune ist eher so wie man sich eine Schweizer Blockhütte vorstellt, da im Winter hier der Bär steppt. Es ist alles aus Holz. Wände, Decken und auch der Couchtisch. In diesem Tisch könnte man auch gut und gerne jemanden verschachern. 🙂

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Ich weiß auch nicht warum, aber zur Feier des Tages, wollte ich gerne Essen gehen, was ich ja sonst aus Budgetgründen eher lasse. Direkt hier neben der Unterkunft gibt es ein nettes Restaurant, wo ich mir Red Snapper bestellt habe. Yummy.

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Dem Alter entsprechend natürlich mit einem Glas Weißwein. Wie war nochmal der Spruch? ‚Scheißdrauf, Neuseeland ist nur einmal im Jahr…‘ Oder hieß das anders?

Ich weiß nicht, ob Ihr Euch noch an den ersten Beitrag erinnern könnt, aber da schrieb ich ja was von lästigen Bazillen und Viren, die mir einfach keine Ruhe lassen. Mein Plan war ja eigentlich die zu Hause zurück zu lassen. Ein paar von denen sind wohl doch mitgekommen und haben ‚hallo‘ gesagt. Jedenfalls möchte ich nicht mit laufender Nase und und Halsweh in den Bergen rumkrabbeln. Dafür fühle ich mich leider nicht fit genug. Was wirklich ärgerlich ist, da ich mir den ganzen Spaß doch mal genau anschauen möchte. Jetzt versuche ich den Tag anders zu verbringen. Zum Glück gibt es hier auch eine Menge andere Dinge zu tun. Vielleicht investiere ich auch ein bisschen was und mache einen Rundflug. Weiß ich aber noch nicht genau. Ich werde berichten.

Jetzt muss ich mich erstmal um diesen kleinen Freund hier kümmern, der grade ins Zimmer geflogen ist, aber nicht mehr rausfindet.

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In diesem Sinne…

Es ist nicht alles Gold…

… was glänzt. Irgendwie tut es mir ja fast leid, aber ich muss jetzt auch mal was Negatives Schreiben. Auch wenn ich gleich weiter nach Taupo fahre, aber das wollte ich noch schnell loswerden. Daher nur ein kleiner Beitrag.

Da wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten (trotz anhaltendem Sonnenschein). Zurzeit bin ich noch in Rotorua und habe mich gestern dazu entschlossen eine Wanderung durch den ‚Redwood Forest‘ zu machen. Es gibt verschiedene Wanderrouten und ich hatte mich für den Tokorangi Track entschieden, der etwas über 10 Kilometer lang ist. Der Wald besticht durch die großen Bäume, die sonst eher in Kalifornien anzutreffen sind. Die ersten 10 Minuten haben mir auch ausgesprochen gut gefallen. Alles bedeckt mit meiner Lieblingsfarbe und ab und zu mal ein kleiner Schlammtümpel, also eigentlich alles nach meinem Geschmack. Der Track zweigte dann irgendwann rechts ab und dann ging es eine zeitlang nur nach oben (wogegen ich auch absolut nichts einzuwenden hatte). Schließlich erwartet einen oben, für gewöhnlich, eine tolle Aussicht. Es gab eine Aussicht, aber die hat mir nicht gefallen. Im Rücken konnte man zwar sehr weit über den Lake Rotorua sehen, aber auf der anderen Seite, weit und breit nichts als Ödnis. Eine endlos erscheinende Fläche von abgeholztem Wald. Dieser Anblick hat mich dann (in verschiedene Formen) den Rest der Wanderung begleitet. Ich verstehe absolut nicht, warum dort ein Wanderweg lang führen soll. Es sei denn um darauf aufmerksam zu machen, dass man mit Holz viel Geld verdienen kann. Nachdem ich die nächsten 3 Kilometer an der Ödnis entlang gegangen bin, gab es noch einen weiteren Höhepunkt. Der Weg führte jetzt mitten durch den abgeholzten Teil! Ich breche ja selten Sachen ab, aber ich hatte keinen Bock mehr und hab mein smartphone zur Rate gezogen, um mir den kürzesten Weg zum Parkplatz anzeigen zu lassen. Anscheinend war ich dem Ende der Wanderung schon recht nah und der Weg deckte sich mit der vorgeschlagenen Route der Karten-App. Es ging dann noch an einer Art Klärwerk vorbei und ich war wirklich froh, als ich wieder am Auto angekommen war.

Nachdem ich gestern Abend nochmal drüber nachgedacht habe, ist mir doch noch was Positives dazu eingefallen. Der Wald ist übersät mit Mountainbike Strecken und ich glaube das macht richtig viel Spaß und ich kann daher trotzdem noch eine Empfehlung aussprechen. 🙂 Wenn es darum geht mit richtig viel Speed durch die Ödnis zu rasen, dann solltet Ihr das unbedingt genau da machen. Ansonsten sollte man eher eine der anderen Wanderungen machen und alles ist gut.

Bis bald.

30 + X und der Gott des Waldes

Eine simple Gleichung, die ab jetzt für den Rest meines Lebens gilt. 🙂 Ich kann allerdings sagen, dass mir das X, bis jetzt, ausgesprochen gut gefällt. Der gestrige Tag war wirklich toll. Was will man mehr? Blauer Himmel, Hobbits, eine Flasche Wein und ein Geburtstagskuchen (welcher zwar süß aussieht, aber nicht so schmeckt). Nach einem indischen Abendessen mit Nicole und einem späten Zuckerschock, bin ich dann hundemüde, aber zufrieden ins Bett gefallen.

Heute stand eine geführte Wanderung mit Maori-Guide durch den Whirinaki Forest Park auf dem Programm. Auch hier, kann ich nur wieder eine Empfehlung aussprechen. Diese Wanderung kann man natürlich auch ohne einen Guide unternehmen, aber dann gibt es keine Stulle ‚to go‘ (die man sich aus einem reichhaltigen Buffet) schmiert, keinen Chauffeur, man lernt überhaupt nix über die Geschichte und Kultur der Maori und isst auch keine Früchte oder gar Farne. All das gibt es nämlich bei der geführten Wanderung on top. Unser Guide Korro (in Lautschrift aufgeschrieben, weil ich absolut nicht weiß wie der sich schreibt) hat uns allerhand erzählt. Bei den Erzählungen habe ich mir so gedacht, dass ich den Gott des Waldes (Tānemahuta) gerne mal kennen lernen würde. Hab Korro berichtet, dass ich Pflanzen toll finde und am liebsten das ganze Büro (ja, ich finde wir haben noch Platz dafür) vollstellen möchte. Dabei hab ich erzählt, dass es schwierig war Alina zu erklären, wann und wie Sie gießen soll, weil ich das ja eher nach Gefühl mache. Scheinbar geht das auch in die Richtung, wie die Maori das sehen… 🙂 Das freut mich natürlich!

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Auf dem Weg durch den Wald hab ich ziemlich viele Dinge probiert, von denen ich nur Pfefferminze kannte. Alles andere was ich mir an Blättern, Beeren und auch Farnen in den Mund gestopft hab, war mir gänzlich unbekannt, aber geschmacklich sehr interessant, besonders die Baumfrucht, die aussieht wie eine Olive, aber nach einer Mischung aus Basilikum, Ingwer und Weintraube schmeckt.

Der Tag X war doch schonmal lehrreich und außerordentlich interessant.

Hier noch zwei kleine Anekdoten aus der Rubrik: Typisch Frau Neis. Gestern hab ich doch tatsächlich mein iPhone verloren??? Schock. Oh ja, ich war mehr als nur geschockt und wütend!! Da hätte mir auch MacGyver mit seinem grenzenlosen Optimismus nicht helfen können. Ein Kommentar dieser Art und der Gute wäre ungespitzt im Boden gelandet. Durch Nachdenken und Ausschlussverfahren ist nur ein Ort in Frage gekommen. Beim Bezahlen der Eintrittskarte für Hobbingen muss ich das verloren haben. Mit gekreuzten Fingern habe ich die Frau an der Kasse danach gefragt. Und siehe da: ich hätte MacGyver schnell wieder ausbuddeln müssen. Es war noch da!!

Dann habe ich mich heute an einer Pflanze geschnitten??!!?? Korro hat uns vorher noch erklärt, dass diese Art von Planzen recht scharf sind, man sich aber eher selten daran schneidet. Was ist zwei Sekunden später passiert? Voila…

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Are you British?….

„I don’t know half of you half as well as I should like; and I like less than half of you half as well as you deserve.“

Aus gegebenem Anlass ein durchaus passendes Zitat, wie ich finde. Heute habe ich mir ja einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Quasi als mein persönliches Geschenk zum Geburtstag. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Mittelerde. Wo ich grade so drüber nachdenke, der gestrige Tag eigentlich auch. Und überhaupt, behauptet Neuseeland nicht von sich selbst, Mittelerde zu sein? Damit wäre ich dann für die Dauer des Urlaubs immer in Mittelerde, was für mich ein Anlass zur Freude ist.

Gestern wandelte ich auf den Spuren von Thorin (ein Hinweis an meine Kollegen, dass ist übrigens der Typ aus dem Herz) und musste mich mit Trollen herumägern und heute ging es ins Auenland. Aber erstmal zu Gestern. Natürlich würde ich gerne aufschreiben wie unglaublich toll die Landschaft dort ist, aber dafür fehlt mir irgendwie das richtige Vokabular. Dabei rede ich nur von der Landschaft und nicht vom Tolkien-Feeling. Es ist schon befremdlich, wenn man da so an den Orten steht und genau weiß an welcher Stelle des Films das vorkommt. Da braucht man nicht viel Fantasie um Angst vor Tom, Bert und Bill zu bekommen. Zum Glück weiß man ja das Gandalf nicht weit ist… 🙂 Die Besitzer der Farm haben viel über die Vorbereitungen zu den Dreharbeiten erzählt und auch sonst schonmal aus dem Nähkästchen geplaudert. Teil der Tour ist auch der Eingang zur Trollhöhle, wo man natürlich feierlich ‚Stich‘ überreicht bekommt, um ein Foto zu machen. Ansonsten kann ich diese Tour in Pio Pio (Hairy Feet Waitomo) nur wärmstens empfehlen. Auch jemanden der keine Ahnung von dem ganzen Filmkran hat. Mit mir war noch eine Familie dabei, die mich irgendwann gefragt haben, ob ich Britin bin. Nicht weil ich so gut Englisch spreche, sondern weil ich zurzeit so aussehe. Ich hoffe mich in den nächsten Tagen wieder ent-britisieren zu können. Bei dem Bombenwetter allerdings eher schwierig, obwohl ich mich immer brav eincreme. Bei der nächsten Gelegenheit muss ich mir auch noch eine Mütze besorgen.

Auf heute habe ich mich besonders gefreut, da ich endlich nach Hobbiton fahren durfte. Schon der Weg dahin hat einen stark an die Filme erinnert. Ich bin automatisch langsamer gefahren, weil ich Angst hatte, dass gleich ein Hobbit hinter der nächsten Ecke wartet und mich auf ein zweites Frühstück einläd. Weit gefehlt. Unser Guide Ethan hat uns erklärt, dass die Hobbits heute alle ausgeflogen sind. Schade, aber was soll man machen? Diese Tour war, dass muss ich leider sagen, sehr ernüchternd. Was nicht an der Landschaft und an den Hobbithöhlen liegt. Es war alles sehr touristisch und extrem durchgetaktet. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Touren im 30 Minuten Takt starten. Irgendwie muss man die tausend Leute ja durchschleusen. Trotzdem würde ich die Tour empfehlen, weil es einfach keinen Ersatz dafür gibt. Vor der Tür von Bagend zu stehen (auch wenn es nur kurz war), ist schon irre, weil Du wirklich denkst, dass Bilbo oder Frodo gleich rauskommen. Die Liebe zum Detail, die in der Bepflanzung und Ausstattung steckt, ist schon bemerkenswert. Danach bin ich gleich weiter nach Rotorua gefahren (wo erstaunlich wenig Schwefel in der Luft liegt).

Ach ja. Es gibt noch einen kleinen Bericht zum Thema: Eva auf Reisen. Erinnert Ihr Euch noch an den Beitrag, wo ich dachte, ich hätte die Schlüsselkarten fürs Hotel entmagnetisiert? Ja, also, es gibt da tatsächlich etwas, dass ich entmagnetisiert hab. Undzwar meine EC-Karte. Kaputt, tot, nicht mehr zu gebrauchen. Dahin ist Sie, die Quelle für Bargeld. Ein Glück, dass ich noch meine Kreditkarte mit habe. Allerdings kann ich damit kein Bargeld abheben, weil mir dafür der PIN fehlt. 🙂 Jetzt überlege ich grade, ob ich auf Risiko gehen soll und mich mit dem bestehenden Bargeld hinmache, oder ob ich mir (meine Bank kennt das ja schon) eine neue EC-Karte schicken lassen soll. Bin noch zu keiner richtigen Entscheidung gekommen.

and the winner is….

Hallöchen,

hier möchte ich nun die glückliche Gewinnerin bekannt geben.

Es ist ‚Die Gärtnerin‘ aka Anne. Natürlich freut es mich, dass eine Landsmännin aus Ösch den Preis geholt hat.

Herzlichen Glückwunsch!!

Anne lag mit 36 Stunden und 42 Minuten verdammt nah dran!!

Auch Frau Obst (herself) und Tobi Iwan haben gar keine schlechte Schätzung abgegeben.

Ich möchte mich auch bei allen anderen Teilnehmern des Gewinnspiels bedanken!

Vielleicht gibt es ja demnächst noch eins, obwohl das auch ganz schön ins Geld geht, aber was tut man nicht alles für seine treuen Leser?? 🙂

Anne bekommt dann Ihren Preis bei meiner Rückkehr. Sie darf sich aber schon jetzt darauf freuen!

Patagonien und Schmerz im Quadrat…

Nochmals ein fröhlicher Gruß aus der größten Stadt Neuseelands. Mein letzter Abend hier, was ich schade finde, aber es hilft ja nichts. Vom Rest des Landes wollte ich ja auch was sehen.

Also, was hab ich der letzten Zeit so erlebt? Gestern bin ich mit der Fähre nach Waiheke Island gefahren. Das ist eine kleine Insel, die im Hauraki Gulf, vor Auckland liegt. Es ist immer wieder krass wie schnell man aus der Stadt in der Natur ist. Waiheke Island ist bekannt für seine Weingüter und schönen Strände. Was ja auch bekannt sein dürfte, ist mein nur schwach ausgeprägter Sinn für Sonne, Strand und Meer. Daher hab ich mich für eine kleine Wanderung von etwa 3 Stunden entschieden. Es gibt einen Track (Matietie Track), der direkt vom Fährterminal aus startet. Dabei handelt es sich um einen sogenannten ‚Tramping Track‘. Was soviel bedeutet, dass die Wege recht schmal sind, was ich ja cool finde. Je schmaler, desto besser! Das gilt natürlich nur, wenn man das richtige Schuhwerk an hat und sicher und rutschfest auftreten kann. Jetzt verstehe ich auch endlich warum Wander- oder Trekkingschuhe null elastisch sind. Müssen Sie ja auch, damit der Fuß einen stabilen Halt hat. Neben meiner vorzeitigen Alterung eine weitere Erkenntnis auf der Reise. Bei wunderbarem Sonnenschein und blauem Himmel bin ich also los. Die meiste Zeit musste ich jedoch auf den Boden gucken, weil der Weg schmal war und ich ständig mit den Schuhen weggerutscht bin. Ich hatte meine Lieblingsturnschuhe an, weil die einfach am bequemsten sind. Aufgrund des schlechten Schuhwerks und meiner Ungeschicklichkeit hab ich mir den schmalen Weg auch mal von ganz nah angeguckt. Ich weiß, dass ich einen Hang zur Übertreibung habe, aber ich lüge nicht, wenn ich sage, dass gestürzt bin und nicht nur gefallen. In völliger Aufopferung und Rettung meines technischen Equipments, wie der Kamera bin ich etwas unglücklich auf meine Hand gefallen, die seitdem angeschwollen ist und in der Mitte einen dunklen Punkt aufweist, der aussieht wie eine Quetschung. ABER keine Sorge, es geht mir gut und ein bisschen Verlust ist wohl immer zu beklagen. 🙂

Auf dem Bild ganz unten kann man in der Mitte die Stelle sehen, wo ich gefallen bin. Da muss man einen kleines Stück springen, weil da sonst kein Weg mehr war. Nix Wildes, aber Frau Ungeschickt hat das nicht hingekriegt. Den Weg würde ich aber immer gehen, weil der wirklich toll ist. Nur eben mit anderen Schuhen. Zur Entschädigung und auch Belohnung gab es dann ein leckeres Eis in Oneroa. Falls Ihr mal da seit, dann müsst Ihr unbedingt zur ‚Island Gelato Company‘. Das kostet zwar ein Vermögen, aber an die Sorte ‚Salted Caramell with White Chocolate‘ muss ich immer noch denken. Gesalzenes Eis klingt komisch, ist aber ein wahres Erlebnis… Yummy.

Wo wir grade von Verlusten sprechen. Na ja, irgendwie besteht die Möglichkeit, dass ich unter Umständen, vielleicht und ohne böse Absicht vergessen habe mich einzucremen… Bei 3 Stunden in der prallen Mittagshitze lautet die passende Antwort darauf Sonnenbrand! Undzwar von aller erster Güte. Nicht, dass ich den Kunden am Telefon immer dazu rate den höchst möglichen Lichtschutzfaktor zu nehmen, damit Sie sich die Schwarte nicht verbrennen. Meine momentane Hautfarbe ist daher krebsrot.

Da fällt, dass Pochen der Stelle an der Hand vom Sturz gar nicht mehr so auf. Vom Sonnenbrand bin ich auch letzte Nacht aufgewacht. Zum Glück hatte ich Hüttenkäse und Kühlakkus im Kühlschrank. Gut, dass ich das vorher gekauft hab. 🙂 So langsam lässt das Brennen allerdings nach. Es dauert bestimmt noch ein bis zwei Tage, bis das wieder ganz weg ist, aber ich möchte mich nicht darüber beklagen.

Ich bin verschiedentlich darauf angesprochen worden, dass ich doch jetzt bitte Mal den Gewinner, oder die Gewinnerin des Gewinnspiels bekannt geben soll!! Das werde ich auch gleich tun. Es gibt eine Person (die natürlich männlich oder weiblich sein kann), die sehr nah dran liegt.

Also dann bis gleich.

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Zeitmaschinen und vermeintliche Magnetfelder…

Kia Ora!!!

Ich grüße vom anderen Ende der Welt. Zunächst mal das wichtigste zuerst! Bin (zu Hause) angekommen. So hat es sich jedenfalls angefühlt, als die ersten grünen Hügel der Landschaft vom Flugzeug aus zu sehen waren. In Auckland kenne ich mich ja bestens aus und es fühlt sich wirklich alles recht vertraut an. Man weiß wo man hingeht, wenn man was braucht. Im Zweifel weiß ich, wo es einen Zahnarzt gibt, ich günstige FlipFlops kaufen kann und einen chinesischen Supermarkt, wo es nicht ganz so teuer ist. Ihr seht, alles paletti am anderen Ende von der Welt.

Damit man sowas von sich behaupten kann, ist es nötig einen saulangen Flug hinter sich zu bringen. Während der Anreise hab ich gelernt, dass ich doch schon etwas älter bin. Aber schön der Reihe nach. Es lief alles nach Plan. Wie Ihr ja wisst, war ich vorher wegen dem vorausschauenden Packen etwas verunsichert. Sowas läuft bei mir ja sonst nur im völligen Stress ab. Da stellt man sich schon so Fragen wie: Wird das jetzt auch eine ganz andere Art von Reise?? Als ich bei der Sicherheitskontrolle gleich wieder rausgewunken wurde, da war ich irgendwie beruhigt. Ich weiß, andere Leute sind vielleicht beunruhigt, aber ich nicht. Als ich beim letzten Mal nach Neuseeland gereist bin, hab ich (natürlich aus Versehen) versucht mit einem Hammer und einer Rohrzange einzureisen. Dieses Mal war das Sicherheitspersonal aufgrund der reichhaltigen Auswahl an Elektrogeräten etwas verwirrt, sodass ich zur Sprengstoffkontrolle durfte. Einer der Sicherheitsleute fand meine Schutzhülle für Reisepapiere sehr interessant. Darauf ist eine Landkarte abgebildet und daher hat er sich die Hülle kurzzeitig unter der Nagel gerissen, um seinem Kollegen zu zeigen wo er herkommt. Irgendwo aus dem Norden von Marokko. Da kamen wir gleich ins Gespräch, da ich letztes Jahr in Marokko war und auch dieses Jahr wieder hinfahre. Es stellte sich heraus, dass ich mich besser in seinem Heimatland auskenne, da er nur dort geboren wurde. Ist doch schön, wie diese Schutzhülle zu Gesprächen führt.

Danach ging die Reise zunächst nach Dubai, dann weiter nach Melbourne und dann endlich nach Auckland. Während diese Anreise muss es mich irgendwie in ein Zeitkontinuum gezogen haben, da ab betreten des Flugzeugs die Zeit einfach nicht rumgegangen ist. Besonders beim Flug von Dubai nach Auckland haben sich die Zeiger auf meiner Uhr nicht vom Fleck bewegt. In dieser Zeit bin ich um 5 Jahre gealtert. Wenn wir den Rückflug mit weiteren 5 Jahren dazu rechnen, bin ich bei Rückkehr 40 Jahre alt. Ich schätze, dass ich irgendwo über dem Irak die 30 passiert habe. Ein Blick in den Spiegel der Bordtoilette hat meine Theorie der Zeitreise unterstützt. Riesige Augenringe und eine Vielzahl an aufgeplatzten Adern in den Augen haben den perfekten Look kreiert. Was macht das schon, ob eine 3 oder 4 vor Null steht?

Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel habe ich mit dem Taxifahrer hochtrabende Gespräche darüber geführt wie sinnvoll oder sinnfrei die Zeitumstellung auf Sommer- und Winterzeit ist. Diese politische Diskussion, die Frau Aigner da grade anstößt ist doch sicherlich auch für neuseeländische Taxifahrer interessant, oder? So ein Gespräch kannst Du auch wirklich nur mit 35 führen, anders geht das gar nicht.

Im Hotel angekommen, wurde ich freundlich empfangen und meine persönliche Betreuerin hat sich bestens um sich gekümmert. Ein Zimmer im 18. Stock mit Aussicht in einem geräumigen Apartment ist sicherlich nicht das Schlechteste. In den meisten Hotels läuft ja alles nur mit Schlüsselkarte. Hier benötigt man die Karte auch um in sein eigenes Stockwerk zu kommen. Man ruft sich also den Aufzug schiebt die Karte kurz rein und drückt dann die Nummer des Stockwerks. Eigentlich ganz einfach, außer man ist schon 48 Stunden ohne Schlaf auf den Beinen. Nach der Zimmerinspektion bin ich dann kurz in die Stadt, um die Zeit bis zum Schlafen gehen zu überbrücken. Da komme ich also mit 6 schweren Taschen (war im Supermarkt und hab Wasser gekauft) zurück und schreite voller Vorfreude aufs Bett in Richtung Aufzug. Im Aufzug gelingt es mir dann nicht in mein Stockwerk zu fahren. Ich versuche ständig auf mein Zimmer im 16. Stock zu kommen, aber es klappt nicht. Auch andere Fahrgäste können mir nicht helfen, da Sie ja nur in den eigenen Stock fahren können. Es wohnt aber leider Keiner im 16. Stock. Also nehme ich meine 6 Tüten wieder und schleppe mich zurück zur Rezeption. Da fragt man mich dann, ob ich die Karte vielleicht neben einem Handy gelagert hab. Dadurch könnten die Daten auf der Karte gelöscht worden sein. Also bespielt er die Karte wieder und ich dackel zurück zum Aufzug. Da stehen schon drei Leute mit Gepäck, die auch auf einen Aufzug warten. Die steigen ein, die Aufzugtür schließt und ich denke, dann fahr ich mit dem nächsten und drücke wieder den Rufknopf. Dann geht die Aufzugtür wieder auf und die drei Leute schauen mich verwirrt an. Eigentlich wollte ich ja den nächsten Aufzug nehmen, weil die Gepäck haben und ich meine unhandlichen Plastiktüten. Bin dann aber doch eingestiegen. Nur um festzustellen, dass es noch immer nicht klappt. Da war meine Stimmung kurz davor in rasende Wut umzuschlagen, weil ich nur noch müde war und ins Bett wollte. Die Herrschaften wohnen im 19. Stock. Die vielen Folgen von MacGyver haben mich ja eins gelehrt: Immer das Beste aus der Situation rausholen und nicht aufgeben. Was hätte also MacGyver getan? Richtig, er hätte mit seinem Taschenmesser das Panel aus der Wand geschraubt und den Fahrstuhl umprogrammiert um im 16. Stockwerk zu stoppen. Da ich mein Taschenmesser aber erst nächste Woche zum Geburtstag bekomme, musste ich improvisieren. Ich bin also mit den Leuten in den 19. Stock gefahren und wollte dann die Treppe runter bis in den 16. Stock und mich dann am nächsten Tag um die erneute Umprogrammierung kümmern. Also bin ich in dasTreppenhaus und dann runter bis in den 16, Stock. Leider kommt zwar vom Gang ins Treppenhaus, aber vom Treppenhaus nicht mehr zurück. Egal welches Stockwerk ich ausprobiert habe. Alle Türen verschlossen. Dann hab ich also mein Gepäck am 18. Stock stehen lassen und bin dann ganz nach unten gelaufen, um mich lauthals zu beschweren. Ganz unten war die Tür dann offen. Allerdings führte diese Tür in den japanischen Steingarten, der sich im Innenhof des Hotels befindet und aus dem zunächst auch kein Entkommen schien. Ich bin dann um eine Ecke gegangen und habe einer Frau aus dem hauseigenen Fitnesstudio zu signalisieren versucht, dass Sie mich doch bitte reinlassen soll. Die bekam die Fenster aber nur einen Spalt weit auf. Zum Glück aber weit genug, dass ich durchgepasst habe.

Ein kurzer Moment des Selbstmitleids folgte. Warum sollte die Karte denn wieder nicht klappen? Währenddessen hab ich mir die Karte mit der Zimmernummer angeguckt und hätte am liebsten die Aufzugtür eingetreten. Machen wir es kurz. Ich habe dauernd versucht mit meiner Schlüsselkarte in den 16. Stock zu fahren, obwohl im 18. Stock wohne. Muss ich nochmehr sagen? Das war mal wieder typisch!

Wenn sonst alles glatt läuft muss man eben selbst für ein bisschen Action sorgen. 🙂

Bis Morgen Abend 19:00 Uhr (deutscher Zeit) ist das Gewinnspiel noch geöffnet.

Ich fahre jetzt gleich erstmal nach Waiheke Island!!

Bis bald,
Eva

Kurzmitteilung

Es geht los…

So, jetzt wollen wir doch gleich mal ausprobieren wie gut das von unterwegs aus klappt. Ich bin schon fix und fertig und das nur weil ich von zu Hause bis zur Bushaltestelle gegangen bin. Mit dem Gepäck auch kein Wunder.

Jetzt warte ich auf den Bus. Ich hab den Timer gestartet, um zu sehen wie lange ich von hier bis zum Hotel in Auckland brauche. Dazu möchte ich Euch aufrufen mitzuraten. Es gibt auch was zu gewinnen. Die Person, die am nächsten dran ist, oder gar die genaue Zeit trifft (bitte dann aber auf die Minute genau), dem winkt ein Preis, den ich aus Neuseeland mitbringen werde. Also wenn das kein Ansporn ist, dann weiß ich auch nicht!! Mitmachen!! Einfach einen Kommentar schreiben und die Zeit angeben. Der Gewinner wird natürlich alsbald bekannt gegeben.

Ich sitze inzwischen im Zug und kann schon die ersten positiven Reiseerfahrungen mitteilen. Es ist zum Einen total abgefahren in Kleve mal mit dem Bus zu fahren und zum Anderen war die Busfahrerin sehr nett und aufmerksam! Sie hat darauf beharrt sich mein Rail&Fly Ticket anzugucken, um zu überprüfen ob die Busfahrt nicht doch inklusive ist. Ich wusste es zwar schon vorher, aber ich möchte Freundlichkeit natürlich keinesfalls unterbinden. 🙂

Ach ja, jedes Gewinnspiel braucht auch eine Frist! Die ‚zahlreichen‘ Kommentare bitte bis zum 29.03.2014, 19:00 Uhr (deutsche Zeit). Im Anschluss werde ich den Gewinner bekannt geben. Fröhliches Raten allerseits!

PS: ich hab irgendwie das Gefühl was Wichtiges vergessen zu haben, nur weiß ich nicht was…